Einsatzbilder
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Fünf Hektar Feld und zwei Anhänger durch Feuer zerstört - 20.07.2010 |
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(shp) Nahe - Eine dicke Rauchsäule stand am Dienstagabend über Nahe. Zirka
fünf Hektar einer frisch geernteten Koppel brannten ab. Auch zwei Anhänger
wurden durch die Flammen zerstört. Landwirt Marek Meyer war am Abend mit
den letzen Arbeiten auf seinem Feld beschäftigt. Er wollte gerade das
Stroh pressen. Dabei lief die Strohpresse heiß. „Die Strohballen
entzündeten sich“ erklärt der 26-jährige Landwirt. Das Feuer griff sofort
auf die Anhänger und auf das Feld über. Die Feuerwehren aus Nahe und
Umgebung rückten mit einem Großaufgebot an Feuerwehrkräften an. Da in der
näheren Umgebung keine Wasserstelle vorhanden war, wurden Feuerwehren mit
Tanklöschfahrzeuge nachgefordert. Zusätzlich wurde die Feuerwehr durch
Landwirte unterstützt. Mit mehreren mit Wasser gefüllten Güllewagen wurde
Löschwasser an die Einsatzstelle gefahren. Andere Landwirte dämmten das
Feuer ein indem sie Schneisen um das Feuer pflügten und somit ein
Ausbreiten verhinderten. „Unsere erste Aufgabe war es die Ausbreitung der
Flammen zu verhindern“ erklärte Einsatzleiter Jan Sonnenschein. Die
Feuerwehr konnte das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Mit Strahlrohre
wurden die letzten Glutnester abgelöscht. Insgesamt waren sechs
Feuerwehren mehrere Stunden im Einsatz.
Durch die milden Temperaturen der vergangenen Tage und bei weiter anhaltender Trockenheit steigt die Gefahr von Flächen- und Waldbränden, warnt der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein. Mittlerweile ist es zu rund 30 Flächenbränden im Land gekommen. Auch erste brennende Erntemaschinen wurden gemeldet. Im Sachsenwald (Aumühle) musste ein Brand auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern von über 100 Einsatzkräften aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn bekämpft werden. „Ausgetrocknetes Gras und Gestrüpp vom Vorjahr überlagert noch vielfach die frisch sprießende Vegetation“, sagt Landsbrandmeister Detlef Radtke. „Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit können in diesem Stadium sehr schnell zu Brand- und Umweltschäden führen“, warnt Radtke. In weiten Teilen des Landes ist dem Deutschen Wetterdienst zufolge inzwischen die höchste Warnstufe erreicht. |
Text und Bilder zur Verfügung gestellt von www.sh-presseservice.de